Naturschutz

Naturschutz

Naturbild, zum Vergrößern einfach klicken Bei der Gemeinde Au am Rhein gilt die Philosophie: der Mensch ist Teil der Natur. Ist die Natur intakt, geht es auch dem Menschen gut. Deshalb wird jedes Wirtschaften und Handeln auch unter dem Aspekt „Naturschutz“ betrachtet. Aber eben „auch“. Wir sind eine Gemeinde, in der die Gesamtschau aller berechtigten Interessen gepflegt wird und Entscheidungen über Abwägungsprozesse getroffen werden. Das große Interesse der Gemeinde am Naturschutz spiegeln die 3 ausgewiesenen Naturschutzgebiete „Bremengrund“, „Rheinniederung zwischen Au am Rhein, Durmersheim und Rheinstetten“  und „Auer Köpfle – Illinger Altrhein – Motherner Wörth“, ein Schonwald sowie große Landschaftsschutzgebiets- und FFH-Flächen nur sehr unzureichend wider. Zusammen mit einigen wenigen Gemeinden in Mitteleuropa schätzen wir uns glücklich, einen etwa 550 ha großen intakten Auewald mit Hochwasserschutzfunktion entlang des Rheines zu haben, der regelmäßige Überflutungen erfährt. Die Bewirtschaftung dieses Kleinods in der Synopse von Ökologie und Ökonomie ( = Daseinsvorsorge) verleiht diesem Gebiet seinen besonderen Reiz ("Badischer Urwald").

Naturbild, zum Vergrößern einfach klicken Die landwirtschaftliche Flur mit ihren kleinbäuerlichen Strukturen weist als besonderes Merkmal ausgedehnte Streuobstbestände auf; über 1.100 Hochstämme (etwa 20% des Gesamtbestandes) befinden sich in Gemeindeeigentum.
Als eine der wenigen Gemeinden in unserer Region haben wir keinen gewerblichen Kiesabbau, jedoch eine eigene Wasserversorgung; verständlich, daß sich Naturschutz bei uns nicht auf die Erdoberfläche beschränkt
Wir haben sehr viele seltene auetypische Tier- und Pflanzenarten auf unserer Gemarkung; um jedoch einen Naturschutztourismus zu vermeiden gehen wir damit in der Öffentlichkeit sehr vorsichtig um.
Die vielen Restriktionen und Vorschriften der Schutzgebietsausweisungen, die Verteilung der Verantwortung auf andere Schultern als die des Eigentümers sowie die heute übliche Flut an Gutachten betrachten wir meistens als ein Hemmschuh in der Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Umsetzung konkret-praktischer Naturschutz-Maßnahmen.

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